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Schwache Nachfrage, Überangebot an Transportkapazität und die Schifffahrt im Roten Meer steht unter Druck.
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Schwache Nachfrage, Überangebot an Transportkapazität und die Schifffahrt im Roten Meer steht unter Druck.

05.02.2024

Trotz der erheblichen Beeinträchtigungen des Containerverkehrs durch die Krise im Roten Meer bleibt die Verbrauchernachfrage schwach. Gleichzeitig herrscht in der Linienschifffahrt ein deutliches Überangebot an Kapazitäten.


Tatsächlich ist der starke Anstieg der Ost-West-Routen darauf zurückzuführen. Frachtraten Der Rückgang seit Dezember letzten Jahres ist größtenteils auf Bedenken hinsichtlich potenzieller Störungen der Lieferkette während der Pandemie zurückzuführen.


Simon Heaney, Senior Manager für Containerforschung bei Drewry, erklärte: „Es sind genügend Ressourcen vorhanden, um solche Unterbrechungen zu bewältigen. Natürlich werden mehr Schiffe benötigt, um den wöchentlichen Betrieb aufrechtzuerhalten, aber es gibt freie Kapazitäten. Ständig kommen neue Schiffe hinzu, und bestehende Kapazitäten von anderen Überschussrouten können ebenfalls übertragen werden.“


Im Rahmen eines Webinars von Drewry Container Market Outlook hob Heaney die Auswirkungen der Umleitung des Suezkanals auf den Markt für Linienschiffe hervor.


Heaney wies darauf hin: „Der Rückgang der Hafenproduktivität ist einer der Hauptgründe für den Anstieg der Frachtraten während der Pandemie, und die Umverteilung von Schiffen aufgrund der Umleitung könnte die Staus und den Ausrüstungsmangel in europäischen Häfen verschärfen.“ Er glaubt jedoch, dass dies ein vorübergehendes Phänomen sein wird, da sich die Liniennetze schnell wieder anpassen werden.


Laut Drewrys Beobachtungen wird die Umleitung des Suezkanals bis Mitte 2024 andauern, und die Frachtraten auf den betroffenen Strecken werden während der Krise hoch bleiben. Der Spot-Frachtratenindex für ContainerversandDer Güterverkehr von Asien nach Europa hat bereits begonnen zurückzugehen.


Heaney bemerkte: „Die Umverteilung von Schiffen braucht Zeit, daher mag die Situation kurzfristig schwieriger sein, aber sobald die Umleitung ins Rote Meer zu einer langfristigen Strategie für die Reedereien wird, dürfte sich die Situation verbessern.“