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Drohender Hafenstreik an der Ostküste droht! US-Einzelhändler decken sich vorsorglich ein!
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Drohender Hafenstreik an der Ostküste droht! US-Einzelhändler decken sich vorsorglich ein!

07.08.2024

Die International Longshoremen's Association (ILA) plant, ihre endgültigen Vertragsforderungen im nächsten Monat zu überarbeiten und bereitet damit ihre Hafenarbeiter an der Ostküste und der Golfküste auf einen möglichen Streik Anfang Oktober vor.

 

Die Gewerkschaft gab bekannt, dass ein wesentlicher Teil der Sitzung des Lohnausschusses am 4. und 5. September in New Jersey der Präsentation der Vertragsforderungen an die Vertreter gewidmet sein wird. Diese Vertreter werden die der United States Maritime Alliance (USMX) vorgelegten Forderungen prüfen.

 

ILA-Präsident und Chefunterhändler HarOld DDaggett erklärte, dass das Treffen, falls keine neue Vereinbarung erzielt werden könne, die Gewerkschaft auch auf einen möglichen Streik am 1. Oktober vorbereiten werde. „Da unser aktueller Tarifvertrag in weniger als 30 Tagen ausläuft, müssen wir unsere Ortsverbände und ILA-Mitglieder auf einen möglichen Streik vorbereiten“, sagte Daggett.

                                                                                      

Ein großer US-amerikanischer Spediteur kommentierte: „Ein Streik ist unwahrscheinlich. Der Zeitpunkt fällt mit den US-Wahlen zusammen, was darauf hindeutet, dass das Problem gelöst werden sollte. Es wird erwartet, dass die Häfen zu einem Kompromiss bereit sind.“ Der Spediteur warnte jedoch auch: „Sollte keine Einigung erzielt werden, werden die Auswirkungen auf die US-Wirtschaft erheblich und unmittelbar sein.“

 

Ein Streik in den Häfen der Ostküste würde die Lieferkette vor große Herausforderungen stellen. US-Einzelhändler verlagern ihre Bestellungen bereits ins Ausland, um den zunehmenden Lieferengpässen entgegenzuwirken. Frachtkostenund drohende geopolitische Risiken.

 

Angesichts der durch Dürre und anhaltende Krisen im Roten Meer bedingten Einschränkungen im Panamakanal sowie der drohenden Hafenstreiks an der Ost- und Golfküste sehen die Verantwortlichen der Lieferketten weltweit Warnsignale und bereiten sich im Voraus vor.

 

Seit dem späten Frühjahr hat das Volumen der in US-Häfen eintreffenden Importcontainer das normale Niveau deutlich überschritten, was auf einen frühen Beginn der Schifffahrtshochsaison hindeutet, die normalerweise bis in den Herbst andauert.

 

Die Frachtraten auf nordamerikanischen Routen sind zuletzt gesunken. Mehrere Reedereien haben eine Erhöhung um 1.000 US-Dollar pro 40-Fuß-Container ab dem 15. August angekündigt, um dem Abwärtstrend der letzten drei Wochen entgegenzuwirken. Die aktuellen Marktpreise stehen noch aus.

 

Bleiben Sie mit Amasia in Verbindung! Wenn Sie Fragen zu Ihrem Importgeschäft aus China oder Südostasien in die USA haben oder auf Probleme im lokalen Lieferkettensystem stoßen, erfahren Sie mehr. über uns!